Risk Engineering

Risk-Engineering-Wissen: Schadenverhütung, Inspektionspraxis und technische Standards.

126 Objekte

Abfall- und Entsorgungsmanagement (Brandschutz)

Abfall- und Entsorgungsmanagement im Brandschutz regelt Sammlung, Zwischenlagerung und Abtransport brennbarer Abfälle, damit diese weder als Zündquelle noch als Brandlast oder Angriffsfläche für Brandstiftung wirken.

Abschottung von Leitungsdurchführungen

Die Abschottung von Leitungsdurchführungen verschliesst die Durchbrüche von Kabeln, Rohren und Lüftungsleitungen durch brandabschnittsbildende Bauteile, damit deren Feuerwiderstand nicht durch offene Spalten unterlaufen wird.

Absenzenmanagement

Absenzenmanagement ist der systematische betriebliche Prozess zur Erfassung, Analyse und Reduktion krankheits- und unfallbedingter Arbeitsausfälle: Er verbindet Kennzahlen, Früherkennung, Kontakt- und Rückkehrgespräche, Case Management und Wiedereingliederung mit den Leistungen von Krankentaggeld-, UVG-Versicherer und Invalidenversicherung.

Änderungsmanagement (Management of Change)

Änderungsmanagement (Management of Change) ist ein formales Verfahren, das bauliche, technische, prozessuale und organisatorische Änderungen vor ihrer Umsetzung auf neue Brand-, Explosions- und Sachschadenrisiken prüft und freigibt.

Ansaugrauchmelder

Ansaugrauchmelder saugen über ein Rohrnetz aktiv Luftproben aus dem Überwachungsbereich an und werten sie hochempfindlich auf Rauchpartikel aus, wodurch Brände deutlich früher erkannt werden als mit punktförmigen Rauchmeldern.

Aufschaltung und Alarmorganisation von Brandmeldeanlagen

Aufschaltung und Alarmorganisation regeln, wie ein Alarmsignal der Brandmeldeanlage zuverlässig an die Feuerwehr, eine Alarmempfangsstelle oder betriebsinterne Verantwortliche übermittelt wird und welche Reaktionsschritte danach ausgelöst werden.

Aussenlagerung

Aussenlagerung bezeichnet die Lagerung von Waren, Rohstoffen oder Leergut ausserhalb geschlossener Gebäude, wo fehlender Sprinklerschutz durch grosszügige Abstände, Vegetationskontrolle und Zugangssicherung kompensiert werden muss.

Ausserbetriebnahme-Management (Impairment Management)

Ausserbetriebnahme-Management (Impairment Management) ist die systemübergreifende Steuerung geplanter und ungeplanter Ausfälle von Schutz-, Melde- und Sicherungssystemen – von Löschanlagen über Brandmeldeanlagen bis zu Sicherheitstechnik –, mit dem Ziel, Ausfallzeiten zu minimieren und die Schutzwirkung während der Ausserbetriebnahme zu kompensieren.

Automobilzulieferer – Risiken und Schadenverhütung

Automobilzulieferer sind durch eng getaktete Just-in-Time-Lieferketten, hochautomatisierte Fertigungslinien und eine starke Abhängigkeit von wenigen Kunden einem Risikoprofil ausgesetzt, bei dem Betriebsunterbrechungsschäden häufig die Sachschäden übersteigen.

Bemessung und Gefahrenklassen von Sprinkleranlagen

Bemessung und Gefahrenklassen legen fest, mit welcher Wasserbeaufschlagungsdichte und über welche Fläche eine Sprinkleranlage ausgelegt werden muss, damit sie das tatsächliche Brandrisiko einer Nutzung wirksam beherrscht.

Bergbau und Mineralaufbereitung – Risiken und Schadenverhütung

Bergbau- und Aufbereitungsbetriebe sind durch Staubexplosionen, den Einsatz schweren mobilen Geräts, Förderanlagen und die geografisch oft abgelegene Lage einem eigenständigen Risikoprofil zwischen Sach-, Maschinen- und Betriebsunterbrechungsschaden ausgesetzt.

Betriebliche Löschwasserversorgung

Die betriebliche Löschwasserversorgung stellt sicher, dass Sprinkler-, Wandhydranten- und andere ortsfeste Löschanlagen eines Betriebs über Tanks, Pumpen und ein internes Rohrnetz durchgehend mit der bemessungsgemässen Wassermenge und dem erforderlichen Druck versorgt werden.

Betrieblicher Frost- und Leitungswasserschutz

Betrieblicher Frost- und Leitungswasserschutz umfasst Massnahmen, die das Einfrieren wasserführender Leitungen und Anlagen in Betrieben verhindern und dadurch Frost- und Folgewasserschäden vermeiden.

Betrieblicher Hochwasserschutz

Betrieblicher Hochwasserschutz umfasst bauliche, technische und organisatorische Massnahmen, mit denen Gebäude, Anlagen und Warenlager eines Betriebs vor Überschwemmungs- und Rückstauschäden geschützt werden.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die systematische Steuerung betrieblicher Strukturen und Prozesse mit dem Ziel, Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden zu erhalten; es integriert Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Absenzenmanagement und betriebliche Gesundheitsförderung nach den Grundsätzen der Luxemburger Deklaration und wird in der Schweiz mit dem Label «Friendly Work Space» zertifiziert.

Bewachung und Alarmintervention

Bewachung und Alarmintervention umfassen den Einsatz von Wachpersonal und angeschlossenen Notruf- und Serviceleitstellen, die auf Alarme von Gefahrenmeldeanlagen reagieren und im Ereignisfall vor Ort intervenieren.

Blitz- und Überspannungsschutz

Blitz- und Überspannungsschutz umfasst die risikoorientierte Auslegung von Fangeinrichtungen, Ableitungen, Erdung und Überspannungsschutzgeräten, um Personen-, Brand- und Elektronikschäden durch direkten Blitzschlag und induzierte Überspannungen zu verhindern.

Brandabschnittsbildung

Brandabschnittsbildung unterteilt ein Gebäude durch feuerwiderstandsfähige Bauteile in räumlich begrenzte Einheiten, um die Ausbreitung eines Brandes zu verzögern und den maximal zu erwartenden Schaden zu begrenzen.

Brandmeldeanlagen

Brandmeldeanlagen erkennen Rauch, Wärme oder Flammen bereits in einer frühen Entstehungsphase eines Brandes automatisch und leiten Alarmierung, Anlagenansteuerung und Meldung an Feuerwehr oder Alarmempfangsstelle ein.

Brandrisiko von Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen bergen durch Gleichstromkomponenten, Verkabelung und Modulunterkonstruktion ein spezifisches Brandrisiko, das insbesondere bei Dachanlagen die Bekämpfung und den Sachschutz des Gebäudes beeinflusst.

Brandschutz auf Baustellen

Brandschutz auf Baustellen umfasst die organisatorischen und baulichen Massnahmen, mit denen während Neubau, Umbau oder Abbruch dem erhöhten Brandrisiko einer noch unvollständigen Gebäudehülle und fehlender Schutzeinrichtungen begegnet wird.

Brandschutz bei Bedachungen

Brandschutz bei Bedachungen umfasst die Auswahl und Ausführung von Dachhaut, Dämmung und Dachaufbauten so, dass weder eine Brandausbreitung über das Dach noch ein rascher Einsturz der Dachkonstruktion begünstigt wird.

Brandschutz bei Fassaden

Brandschutz bei Fassaden befasst sich mit der brandschutztechnischen Beurteilung von Aussenwandbekleidungen, Wärmedämmverbundsystemen und Hinterlüftungsräumen, über die sich ein Brand geschossübergreifend an der Gebäudeaussenseite ausbreiten kann.

Brandschutz im Holzbau

Brandschutz im Holzbau beurteilt, wie tragende und raumabschliessende Holzkonstruktionen durch Abbrandverhalten, Kapselung und ergänzende Löschtechnik ein mit mineralischen Baustoffen vergleichbares Sicherheitsniveau erreichen können.

Brandschutzbeauftragter

Der Brandschutzbeauftragte ist die von der Unternehmensleitung bestellte, qualifizierte Fachperson, die als zentrale Ansprechperson für vorbeugenden, abwehrenden und organisatorischen Brandschutz berät, Massnahmen überwacht und deren Umsetzung sicherstellt.

Brandschutzkonzept

Das Brandschutzkonzept ist die objektbezogene, ganzheitliche Planung aller baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutzmassnahmen und bildet die verbindliche Grundlage für Baubewilligung, Bauausführung und Risikoprüfung durch den Sachversicherer.

Brandschutzmanagement

Brandschutzmanagement ist der systematische, von der Unternehmensleitung getragene Prozess, mit dem betrieblicher Brandschutz organisiert, in die Sicherheitsorganisation eingebunden, überwacht und kontinuierlich verbessert wird.

Brandschutzschulung und Evakuierungsübungen

Brandschutzschulung und Evakuierungsübungen vermitteln Mitarbeitenden das richtige Verhalten im Brandfall, den Umgang mit Kleinlöschgeräten und die Abläufe der Alarmorganisation und werden regelmässig durch praktische Übungen überprüft.

Brandschutztüren und -tore

Brandschutztüren und -tore verschliessen Öffnungen in Brandabschnitten und müssen im Ereignisfall selbsttätig schliessen, um den Feuerwiderstand der umgebenden Wand über die geforderte Dauer aufrechtzuerhalten.

Brandstiftungsprävention

Brandstiftungsprävention umfasst Zugangs-, Überwachungs- und Ordnungsmassnahmen, mit denen Betriebe vorsätzlich gelegte Brände erschweren, da Brandstiftung zu den häufigsten Ursachen von industriellen Grossschäden zählt.

Brandwände und Komplextrennung

Brandwände und Komplextrennwände sind besonders robuste, hoch feuerwiderstandsfähige Bauteile, die Gebäude oder Betriebskomplexe in eigenständige Brandbereiche unterteilen und auch bei Vollbrand standfest bleiben müssen.

Business Continuity Management (BCM)

Business Continuity Management ist der systematische Aufbau von Plänen und Fähigkeiten, mit denen ein Unternehmen kritische Prozesse nach einer Betriebsstörung schnell wieder aufnehmen kann.

Diebstahlprävention in Transport und Logistik

Diebstahlprävention in Transport und Logistik umfasst technische und organisatorische Massnahmen entlang der Lieferkette, die Ladungsdiebstahl an Fahrzeugen, Wechselbrücken und in Umschlaglagern verhindern.

Einbruchmeldeanlagen

Einbruchmeldeanlagen erkennen unbefugtes Eindringen in gesicherte Bereiche mittels Meldern, Zentrale und Alarmweiterleitung und bilden nach VdS- und EN-50131-Sicherungsgraden gestufte Schutzniveaus.

Einsatzplanung mit der Feuerwehr (Pre-Incident Planning)

Die Einsatzplanung mit der Feuerwehr dokumentiert objektspezifische Informationen zu Gebäuden, Gefahrstoffen und Löscheinrichtungen im Voraus, damit Einsatzkräfte im Ereignisfall schneller und gezielter reagieren können.

Elektrische Betriebsmittel in explosionsgefährdeten Bereichen

Elektrische Betriebsmittel in explosionsgefährdeten Bereichen müssen nach Zoneneinteilung, Zündschutzart und Temperaturklasse ausgewählt und wiederkehrend inspiziert werden, da bereits ein einzelnes ungeeignetes oder beschädigtes Gerät als Zündquelle für eine Explosion ausreicht.

Elektro-Thermografie

Die Elektro-Thermografie macht Überhitzungen in elektrischen Anlagen mit Infrarotkameras sichtbar, bevor sie zu Bränden oder Ausfällen führen, und ist ein Standardinstrument der versicherungstechnischen Schadenverhütung.

Erdbebenertüchtigung von Bestandsbauten

Erdbebenertüchtigung umfasst bauliche Massnahmen zur Verbesserung des seismischen Verhaltens bestehender Gebäude und Anlagen, um Personen- und Sachschäden im Erdbebenfall zu reduzieren.

Ersatzteilstrategie für kritische Aggregate

Eine dokumentierte Ersatzteilstrategie legt für kritische Aggregate mit langen Wiederbeschaffungszeiten fest, welche Komponenten bevorratet, vertraglich reserviert oder durch Redundanz abgesichert werden, und bestimmt damit massgeblich die realistische Haftzeit einer Betriebsunterbrechungsversicherung.

ESFR-Sprinkler

ESFR-Sprinkler (Early Suppression Fast Response) sind schnell auslösende Sprinklerköpfe mit hoher Wasserabgabe, die ein Feuer insbesondere in Hochregallagern bereits in einer frühen Phase unterdrücken, statt es nur einzudämmen.

Explosionsschutz (ATEX)

Explosionsschutz umfasst primäre, sekundäre und konstruktive Massnahmen, mit denen das gleichzeitige Auftreten einer explosionsfähigen Atmosphäre und einer wirksamen Zündquelle in explosionsgefährdeten Bereichen verhindert oder deren Auswirkungen begrenzt werden.

Feuerarbeiten (Hot Work Permit)

Feuerarbeiten wie Schweissen, Schneiden und Löten gehören zu den häufigsten Brandursachen in Industriebetrieben; ein formales Freigabeverfahren (Hot Work Permit) mit Brandwache reduziert das Risiko drastisch.

Feuerlöschpumpen

Feuerlöschpumpen erhöhen Druck und Fördermenge einer betrieblichen Löschwasserversorgung auf das für Sprinkler- und andere Löschanlagen erforderliche Niveau, wenn die vorhandene Wasserquelle allein nicht ausreicht.

Feuerwehrzufahrt und Löschwasserversorgung

Feuerwehrzufahrt und Löschwasserversorgung stellen sicher, dass Einsatzfahrzeuge ein Objekt jederzeit erreichen und in ausreichender Menge und mit ausreichendem Druck über den gesamten Löscheinsatz mit Wasser versorgt werden können.

Feuerwiderstand von Bauteilen

Der Feuerwiderstand von Bauteilen bezeichnet die genormte Zeitspanne, über die Wände, Decken, Stützen und andere Bauteile ihre Tragfähigkeit, ihren Raumabschluss und ihre Wärmedämmung im Brandfall aufrechterhalten.

Fremdfirmenmanagement

Fremdfirmenmanagement umfasst Auswahl, Einweisung, vertragliche Einbindung und Überwachung externer Firmen, damit deren Mitarbeitende dieselben Sicherheits- und Brandschutzvorgaben einhalten wie das eigene Personal.

Gaslöschanlagen

Gaslöschanlagen fluten einen abgeschlossenen Raum mit Inertgas oder chemischen Löschmitteln (Clean Agents), um Brände rückstandsfrei und ohne Wasserschaden zu löschen – insbesondere zum Schutz elektronischer und hochwertiger Anlagen.

Gefahrstoffhandling

Gefahrstoffhandling umfasst die systematische Identifikation, Einstufung, Kennzeichnung und Trennung gefährlicher Stoffe im Betrieb, um Brand-, Explosions- und Umweltschäden durch Fehlhandhabung oder unverträgliche Lagerung zu verhindern.

Hagelschutz

Hagelschutz umfasst die Wahl schlagfester Bedachungen, Fassaden und Aussenanlagen sowie mechanische Schutzvorrichtungen, mit denen Gebäudehüllen und technische Aufbauten vor Hagelschäden bewahrt werden.

Handfeuerlöscher und Wandhydranten

Handfeuerlöscher und Wandhydranten ermöglichen die manuelle Erstbrandbekämpfung durch anwesende Personen in den ersten Minuten eines Brandes, bevor automatische Löschanlagen oder die Feuerwehr wirksam werden.

Hochregallager

Hochregallager sind vollautomatisierte Lagersysteme mit Regalhöhen von typischerweise über zwölf Metern, deren grosse Brandlast auf engem Raum besondere Anforderungen an Sprinklerschutz, Wasserversorgung und Rauchableitung stellt.

Holzverarbeitende Industrie – Risiken und Schadenverhütung

Die holzverarbeitende Industrie ist durch hohe Brandlasten aus Rohholz, Spänen und Staub sowie ein ausgeprägtes Staubexplosions- und Selbstentzündungsrisiko geprägt, das sich deutlich von der Brandgefahr im fertigen Holzbau unterscheidet.

Inspektion, Wartung und Prüfung von Löschanlagen

Inspektion, Wartung und Prüfung (ITM) von Löschanlagen umfasst die wiederkehrenden, im Regelbetrieb durchgeführten Kontroll- und Instandhaltungstätigkeiten, mit denen die dauerhafte Funktionsfähigkeit von Sprinkler- und anderen Löschanlagen sichergestellt wird.

Instandhaltung kritischer Maschinen

Eine zustandsorientierte Instandhaltung kritischer Maschinen und Anlagen senkt Ausfall- und Folgeschadenrisiken und ist zentrale Voraussetzung für versicherbare Maschinen- und Betriebsunterbrechungsrisiken.

Kabelbrandlasten und Kabeltrassen

Kabelbrandlasten entstehen durch die grosse Menge brennbarer Isolier- und Mantelmaterialien in Kabeltrassen und -kanälen; ohne Abschottung und geeignete Kabelqualität kann sich ein lokaler Fehler rasch über ganze Brandabschnitte ausbreiten.

Kraftwerke – Risikoprofil und Schadenverhütung

Kraftwerke bezeichnen Anlagen zur Stromerzeugung, deren Risikoprofil durch hohe Konzentration von Sachwerten, komplexe Maschinensätze und eine oft geringe Redundanz einzelner Kernkomponenten geprägt ist.

Küchenlöschanlagen

Küchenlöschanlagen sind objektgeschützte Feuerlöschanlagen über Fritteusen, Grillplatten und Abluftanlagen gewerblicher Küchen, die Fettbrände selbsttätig mit nasschemischem Löschmittel unterdrücken und gleichzeitig die Energiezufuhr abschalten.

Kühl- und Tiefkühllager

Kühl- und Tiefkühllager kombinieren brennbare Isolierpaneele der Gebäudehülle mit Kälteanlagen, deren Kältemittel bei Leckage zusätzlich brand- oder gesundheitsgefährdend wirken kann, und benötigen deshalb ein eigenständiges Brandschutzkonzept.

Kunststofflagerung

Kunststofflagerung erfordert eine eigene Commodity-Einstufung, da Kunststoffe – insbesondere geschäumte und unverpackte Formen – eine deutlich höhere Wärmefreisetzungsrate als vergleichbare Mengen gewöhnlicher Brandlasten aufweisen.

Lagerrisiken und Regallagerung

Lagerrisiken und Regallagerung bezeichnen die Brand- und Schadengefahren, die aus Menge, Anordnung und Brennbarkeit gelagerter Güter entstehen und die Grundlage für die Bemessung von Sprinklerschutz und Brandabschnitten bilden.

Lagerung brennbarer Flüssigkeiten

Die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten erfordert eine Einstufung nach Flammpunkt und Menge sowie bauliche Rückhalte-, Belüftungs- und Trennmassnahmen, um Brand- und Explosionsgefahren durch Dampfbildung zu begrenzen.

Lagerung von Aerosolprodukten

Die Lagerung von Aerosolprodukten wird nach dem Brennbarkeitsgrad von Treibmittel und Inhalt in Gefährdungsstufen eingeteilt, da geborstene Dosen ein Feuer durch Raketeneffekt und Fackelbrand innert Sekunden auf grosse Flächen ausbreiten können.

Lagerung von Druckgasflaschen

Die Lagerung von Druckgasflaschen erfordert die Trennung nach Gaseigenschaften (brennbar, oxidierend, inert, toxisch), eine Sicherung gegen Umfallen sowie ausreichende Belüftung, um Brand-, Explosions- und Erstickungsgefahren zu begrenzen.

Lebensmittelindustrie – Risiken und Schadenverhütung

Die Lebensmittelindustrie verbindet Staubexplosions-, Fettbrand- und Ammoniak-Kälteanlagenrisiken mit hohen Anforderungen an Hygiene und Rückverfolgbarkeit, was Schadenverhütung und Produkthaftungsrisiken eng miteinander verknüpft.

Lieferketten-Risikobewertung (Supply Chain Risk Engineering)

Die Lieferketten-Risikobewertung identifiziert kritische Lieferanten und Abnehmer eines Betriebs und quantifiziert das daraus resultierende Rückwirkungsschaden-Potenzial als Grundlage für Limiten, Diversifizierung und Kontinuitätsmassnahmen.

Logistikbranche – Risiken und Schadenverhütung

Logistikdienstleister sind neben dem baulichen Lagerrisiko zusätzlich branchentypischen Risiken aus Fuhrpark, Kommissionierung, Lieferketten- abhängigkeit und Warendurchsatz mit häufig wechselndem Fremdgut ausgesetzt.

Löschwasserbehälter

Löschwasserbehälter speichern die für Sprinkler- und andere Löschanlagen bemessene Wassermenge vor Ort, wenn die öffentliche Versorgung allein nicht ausreicht, und sichern deren Verfügbarkeit über die gesamte erforderliche Löschzeit.

Maschinenbruchprävention

Maschinenbruchprävention umfasst die konstruktive Auslegung, den fachgerechten Einbau und den überwachten Betrieb rotierender und stationärer Maschinen, um Bruchschäden durch Überlastung, Fremdkörper, Fehlschmierung oder Bedienfehler zu verhindern.

Mechanische Sicherungstechnik und Wertschutzschränke

Mechanische Sicherungstechnik umfasst einbruchhemmende Bauteile wie Schlösser, Fenster- und Türsicherungen sowie Wertschutzschränke und -räume, die nach Widerstandsgraden klassifiziert den Zeitaufwand für einen Einbruch erhöhen.

Naturgefahren-Exponierungsanalyse

Die Naturgefahren-Exponierungsanalyse bewertet Standorte systematisch nach Gefährdungen wie Hochwasser, Erdbeben, Sturm und Hagel und liefert die Grundlage für Schutzmassnahmen, Limiten und Versicherungsstruktur.

Notfall- und Interventionsplanung

Die Notfall- und Interventionsplanung legt fest, wie ein Betrieb bei Bränden, Explosionen und anderen Schadenereignissen durch definierte Alarmierungs-, Evakuierungs- und Einsatzabläufe Personen schützt und die Ersteinsatzkräfte gezielt unterstützt.

Notstromversorgung und USV

Notstromversorgung und unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) sichern kritische Prozesse und Sicherheitseinrichtungen bei Netzausfall ab; ihre Zuverlässigkeit hängt massgeblich von regelmässigem Probelauf unter Last und fachgerechter Batteriewartung ab.

Oberflächenentwässerung und Rückstauschutz

Oberflächenentwässerung und Rückstauschutz umfassen die Ableitung von Niederschlagswasser vom Gebäude sowie technische Sicherungen, die ein Zurückdrücken von Abwasser aus der Kanalisation in tiefliegende Gebäudeteile verhindern.

Ordnung und Sauberkeit (Housekeeping)

Ordnung und Sauberkeit (Housekeeping) bezeichnet die systematische Kontrolle von Abfällen, Ablagerungen und Lagergut im Betrieb, die Brandlast und Zündquellen reduziert und Instandhaltungsmängel frühzeitig erkennbar macht.

Palettenlagerung und Leergut im Freien

Leerpaletten und Leergut aus Holz oder Kunststoff bilden wegen ihrer offenen, luftdurchlässigen Struktur eine überproportional hohe Brandlast und erfordern eigene Stapelhöhen-, Flächen- und Abstandsvorgaben, unabhängig vom eigentlichen Warenlager.

Prozesssicherheitsmanagement (PSM)

Prozesssicherheitsmanagement ist ein systematisches Managementsystem zur Verhütung von Grossereignissen wie Freisetzungen, Bränden und Explosionen in verfahrenstechnischen Anlagen, das über einzelne technische Schutzmassnahmen hinausgeht.

Prüfung elektrischer Anlagen

Die periodische Prüfung elektrischer Anlagen deckt Isolationsfehler, Überlastungen und Alterungsschäden auf, bevor sie Brände oder Betriebsausfälle verursachen, und ist in vielen Ländern eine wiederkehrende gesetzliche und versicherungstechnische Pflicht.

Rauch- und Wärmeabzug (RWA)

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) leiten Brandrauch und Wärme gezielt ins Freie ab, um Rettungswege raucharm zu halten, den Feuerwehreinsatz zu erleichtern und ein frühes Sprinklerauslösen zu unterstützen.

Rauchverbote und Raucherzonen im Betrieb

Rauchverbote und ausgewiesene Raucherzonen sind organisatorische Massnahmen, mit denen Betriebe unkontrollierte Zündquellen durch Rauchen in brandgefährdeten Bereichen ausschliessen und zugleich gesetzliche Vorgaben zum Schutz vor Passivrauchen erfüllen.

Rechenzentren – Risiken und Schadenverhütung

Rechenzentren verbinden eine sehr hohe Wertkonzentration auf kleiner Fläche mit extremer Betriebsunterbrechungsempfindlichkeit, da bereits kurze Ausfälle der Stromversorgung oder Kühlung weitreichende Folgeschäden bei Kunden auslösen können.

Risiken der E-Ladeinfrastruktur

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kombiniert hohe elektrische Leistungsdichte mit der Nähe zu Fahrzeugbatterien und Parkflächen, wodurch Überlastung, Fehlbedienung und Batteriezwischenfälle zu einem eigenständigen Brand- und Betriebsrisiko werden.

Risiken von Dampfturbinen

Dampfturbinen sind hochbeanspruchte, rotierende Maschinen, bei denen Schaufelbrüche, Lagerschäden oder Wasserschlag zu Totalschäden mit langen Wiederbeschaffungszeiten führen können, weshalb Schwingungsüberwachung und Schutzautomatik zentrale Schadenverhütungsmassnahmen sind.

Risiken von Gasturbinen

Gasturbinen sind durch hohe Verbrennungstemperaturen, hochbeanspruchte Verdichter- und Turbinenschaufeln sowie komplexe Regel- und Brennstoffsysteme gekennzeichnet, wodurch Fremdkörpereintrag, Flammrückschlag oder Schaufelversagen zu Totalschäden mit langen Ausfallzeiten führen können.

Risiken von Kälteanlagen und Kompressoren

Kälteanlagen und Kompressoren bergen neben dem mechanischen Maschinenbruchrisiko stoffspezifische Gefahren durch das verwendete Kältemittel; bei Ammoniakanlagen kommen Toxizitäts- und Explosionsgefährdung hinzu, die eine bauliche Trennung und spezifische Detektion erfordern.

Risiken von Kranen und Hebezeugen

Krane und Hebezeuge bergen durch Überlastung, Materialversagen an tragenden Bauteilen oder menschliches Versagen das Risiko herabfallender Lasten, das sowohl die gehobene Ware als auch benachbarte Anlagenteile und Personen gefährdet.

Risiken von Lithium-Ionen-Batterien und Speichersystemen

Lithium-Ionen-Batterien und stationäre Speichersysteme (BESS) können bei Zell-, Lade- oder Kühlungsfehlern in einen thermischen Durchgang (Thermal Runaway) geraten, der sich selbst verstärkt, schwer löschbare Brände verursacht und toxische Gase freisetzt.

Risikobesichtigung (Property Risk Survey)

Die Risikobesichtigung ist die systematische Begehung eines Betriebs durch Risk Engineers vor Ort, die Gefährdungen, Schutzmassnahmen und Managementprogramme erfasst und die fachliche Grundlage für Risikoeinstufung, Auflagen und Versicherungskonditionen liefert.

Risikoklassifizierung (Property Risk Grading)

Die Risikoklassifizierung ordnet ein Sachrisiko anhand von Bauweise, Nutzung, Schutzniveau und Umgebungsexposition in ein einheitliches Bewertungsschema ein – von Standardrisiko bis zum hochgeschützten Risiko (Highly Protected Risk, HPR) – und schafft damit eine vergleichbare Grundlage für Zeichnung und Prämie.

Risikoverbesserungsempfehlungen und Empfehlungstracking

Risikoverbesserungsempfehlungen sind die aus Risikobesichtigungen abgeleiteten, priorisierten Massnahmenvorschläge zur Schadenverhütung, deren systematische Nachverfolgung bis zur Umsetzung integraler Bestandteil eines wirksamen Risikomanagements ist.

Rotierende Maschinen und Lagerüberwachung

Bei rotierenden Maschinen wie Pumpen, Ventilatoren und Motoren sind Lager die häufigste Ausfallursache; Schwingungs- und Temperaturüberwachung erkennt beginnende Lagerschäden, bevor sie zu einem Bruchschaden führen.

Sandwichpaneele und brennbare Dämmstoffe

Sandwichpaneele bestehen aus zwei Metalldeckschichten mit einem dazwischenliegenden Dämmkern, der bei brennbarer Ausführung im Brandfall zu extrem schneller Brandausbreitung und hohem Totalschadenrisiko führen kann.

Sauerstoffreduzierungsanlagen

Sauerstoffreduzierungsanlagen senken die Sauerstoffkonzentration in geschützten Räumen dauerhaft unter die Zündgrenze der vorhandenen Brandlast und verhindern so präventiv die Entstehung eines Feuers, statt es erst zu bekämpfen.

Schadenhistorien-Analyse

Die Schadenhistorien-Analyse wertet Häufigkeit, Ursachen und Höhe vergangener Schadenfälle eines Betriebs oder Portfolios systematisch aus und liefert damit einen zentralen Baustein für Risikoeinstufung, Schadenverhütungspriorisierung und Prämienkalkulation.

Schadenschätzung (MFL/EML)

Die Schadenschätzung (MFL/EML) ist die risikoingenieurtechnische Methodik, mit der für ein Sach- und Betriebsunterbrechungsrisiko der grösste realistischerweise zu erwartende Schaden hergeleitet wird, und bildet damit die fachliche Grundlage für den Höchstschaden-Begriff (PML).

Schaltanlagen

Schaltanlagen verteilen und schützen elektrische Energie in Gebäuden und Industrieanlagen; Kontaktalterung, Fehlkoordination von Schutzorganen oder Überlastung zählen zu den häufigsten Ursachen elektrischer Brände.

Schaumlöschanlagen

Schaumlöschanlagen tragen einen Luft- oder Wasser-Schaum auf brennende Flüssigkeiten oder Lagergüter auf, der die Brandfläche abdeckt, den Sauerstoffzutritt unterbindet und eine Rückzündung verhindert.

Schneelast und Dacheinsturzrisiko

Schneelast bezeichnet die Belastung von Dachkonstruktionen durch Schnee- und Eisansammlungen, deren Überschreitung der Bemessungslast zu Verformungen oder zum Dacheinsturz führen kann.

Selbstentzündung

Selbstentzündung ist die Entstehung eines Brandes durch eine im Material selbst ablaufende exotherme Oxidations- oder Zersetzungs- reaktion, die sich ohne äussere Zündquelle bis zur Zündtemperatur aufschaukelt.

Selbstinspektionsprogramm (betriebliche Eigenkontrolle)

Ein Selbstinspektionsprogramm überträgt geschulten Betriebsangehörigen die regelmässige, checklistenbasierte Eigenkontrolle von Brandschutz-, Sicherheits- und Instandhaltungseinrichtungen zwischen den periodischen Besichtigungen durch externe Risk Engineers.

Sicherheit von Dampfkesseln

Dampfkessel bergen durch hohen Druck und hohe Temperatur ein Explosionspotenzial, das vor allem durch Wassermangel, Korrosion oder Kesselstein entsteht; wiederkehrende amtliche Prüfungen und Sicherheitseinrichtungen wie die Wassermangelsicherung sind deshalb zentrale Schutzmassnahmen.

Sicherheit von Druckbehältern

Druckbehälter speichern Gase oder Flüssigkeiten unter Druck und müssen nach klassifizierter Gefährdungskategorie ausgelegt, gebaut und wiederkehrend geprüft werden, da Materialversagen, Korrosion oder eine fehlende Druckentlastung zu einer schlagartigen Energiefreisetzung führen können.

Sicherungskonzept und VdS-Sicherungsklassen

Ein Sicherungskonzept legt anhand einer Risikoanalyse fest, welche Kombination aus mechanischen, elektronischen und organisatorischen Massnahmen zur wirksamen Reduktion von Einbruch- und Diebstahlrisiken erforderlich ist.

Solarkraftwerke – Risiken und Schadenverhütung

Solarkraftwerke sind grossflächige, freilandmontierte Photovoltaikanlagen, deren Risikoprofil neben dem elektrischen Brandrisiko der Module vor allem durch Hagel, Vegetationsbrand, Vandalismus und die grosse Anzahl seriell verschalteter Wechselrichter geprägt ist.

Sonderrisiken-Löschkonzepte

Sonderrisiken-Löschkonzepte bündeln die Auswahl und Kombination von Löschsystemen für Gefahren, die mit Standard-Sprinklerschutz allein nicht sicher beherrscht werden können, etwa besonders reaktive Stoffe, hochwertige Anlagen oder spezielle Prozessrisiken.

Sprinkler-Abschaltmanagement

Das Abschaltmanagement (Impairment Management) stellt sicher, dass geplante oder ungeplante Ausserbetriebnahmen von Sprinkler- und Löschanlagen kontrolliert, kompensiert und schnellstmöglich beendet werden.

Sprinkleranlagen

Sprinkleranlagen sind automatische Wasserlöschanlagen, die einen Brand in der Entstehungsphase durch ortsfeste, thermisch auslösende Sprinklerköpfe selbsttätig eindämmen oder löschen, bevor er sich ausbreiten kann.

Staubexplosion

Eine Staubexplosion entsteht, wenn brennbarer Feinstaub in ausreichender Konzentration als Wolke aufgewirbelt und durch eine Zündquelle entzündet wird, wobei eine Primärexplosion aufgewirbelte Staubablagerungen zu einer weit verheerenderen Sekundärexplosion entzünden kann.

Stillstands- und Anfahrrisiken

Stillstands- und Anfahrrisiken entstehen, wenn Betriebe oder Anlagenteile vorübergehend ausser Betrieb genommen oder wieder angefahren werden, da in dieser Phase Überwachung, Schutzeinrichtungen und eingespielte Abläufe reduziert sind.

Störlichtbogen (Arc Flash)

Ein Störlichtbogen entsteht durch einen unkontrollierten Lichtbogen in elektrischen Anlagen und setzt innerhalb von Millisekunden Temperaturen von mehreren Tausend Grad, eine Druckwelle und geschmolzenes Metall frei, was sowohl Personen als auch die Anlage selbst massiv gefährdet.

Sturmvorsorge und Dachinspektion

Sturmvorsorge und Dachinspektion umfassen die regelmässige Prüfung von Dächern, Fassaden und Aussenanlagen sowie bauliche Massnahmen, die Windschäden an Gebäuden und deren Folgeschäden begrenzen.

Transformatoren

Transformatoren sind oft schwer und langfristig ersetzbare Schlüsselglieder der Energieversorgung, deren Ausfall durch Isolationsfehler, Überlastung oder mangelhafte Kühlung erhebliche Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden auslösen kann.

Travel Risk Management (ISO 31030)

Travel Risk Management ist der systematische Prozess, mit dem eine Organisation die Gesundheits-, Sicherheits- und Reiserisiken ihrer Mitarbeitenden identifiziert, bewertet und behandelt; ISO 31030:2021 gibt dafür als nicht zertifizierbarer Leitfaden die Elemente Reiserichtlinie, Risikobewertung, Behandlungshierarchie, Traveller Tracking, Briefings und Krisenmanagement vor.

Trocken- und Frostschutzsysteme für Sprinkleranlagen

Trocken- und Frostschutzsysteme schützen Rohrleitungen und Sprinklerabschnitte in frostgefährdeten oder unbeheizten Bereichen vor dem Einfrieren, indem sie Luft statt Wasser vorhalten oder das Wasser mit zugelassenen Frostschutzlösungen versetzen.

Videoüberwachungsanlagen

Videoüberwachungsanlagen (VÜA) erfassen und dokumentieren sicherheitsrelevante Ereignisse und unterstützen in Kombination mit Einbruchmelde- und Zutrittskontrollsystemen die Alarmverifikation und Beweissicherung.

Wald- und Flächenbrandexponierung

Wald- und Flächenbrandexponierung bezeichnet die Gefährdung von Gebäuden und Aussenanlagen durch unkontrollierte Vegetationsbrände in Waldrand- und Trockengebieten und die daraus abgeleiteten Schutzmassnahmen.

Wasserkraftanlagen – Risiken und Schadenverhütung

Wasserkraftanlagen sind neben dem klassischen Maschinenrisiko von Turbinen und Generatoren zusätzlich Hochwasser-, Geschiebe- und Stauanlagenrisiken ausgesetzt, die bauliche und betriebliche Massnahmen weit über das Krafthaus hinaus erfordern.

Wassernebel-Löschanlagen

Wassernebel-Löschanlagen erzeugen unter hohem oder mittlerem Druck feinst verteiltes Wasser, das Brände durch Kühlung, Sauerstoffverdrängung und Strahlungsabschirmung mit deutlich geringerem Wassereinsatz als klassische Sprinkler bekämpft.

Windkraftanlagen – Risiken und Schadenverhütung

Windkraftanlagen sind einem spezifischen Risikoprofil aus Blitzeinschlag, Gondelbrand, Getriebe- und Rotorblattschäden sowie eingeschränkter Zugänglichkeit für Löscheinsätze ausgesetzt, das sich von konventionellen Kraftwerken deutlich unterscheidet.

Zustandsüberwachung und Predictive Maintenance

Zustandsüberwachung erfasst systematisch Messgrössen wie Schwingung, Temperatur oder Ölqualität, um den technischen Zustand von Maschinen laufend zu beurteilen und Instandhaltungsmassnahmen vorausschauend statt reaktiv zu planen.

Zutrittskontrolle

Zutrittskontrollanlagen (ZKA) steuern und protokollieren den Zutritt zu Gebäuden und Sicherheitsbereichen anhand von Identifikationsmerkmalen und ergänzen mechanische und elektronische Einbruchsicherung um eine personenbezogene Zugriffssteuerung.