SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt)
Die SUVA ist die grösste Durchführerin der obligatorischen Unfallversicherung in der Schweiz und versichert insbesondere Betriebe der gewerblichen und industriellen Wirtschaft.
Begriff
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) ist eine selbstständige, öffentlich-rechtliche Anstalt und die grösste Durchführerin der obligatorischen Unfallversicherung nach UVG in der Schweiz. Sie versichert von Gesetzes wegen insbesondere Betriebe der gewerblichen und industriellen Wirtschaft (u.a. Bauwesen, Metall- und Maschinenindustrie, Transport) sowie die Bundesverwaltung; für alle übrigen Betriebe steht die Wahl zwischen der SUVA und privaten UVG-Versicherern offen, sofern diese nicht ohnehin der SUVA unterstellt sind.
Organisation und Aufgaben
Die SUVA wird paritätisch von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern sowie dem Bund verwaltet und finanziert sich eigenständig über risikogerechte Prämien nach Branchen und Betriebsarten. Neben der Schadenregulierung und Rentenleistungen betreibt die SUVA eine aktive Präventionsarbeit zur Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten sowie eigene Rehabilitationskliniken.
Bedeutung für die Versicherungspraxis
Für Betriebe, die der SUVA unterstellt sind, entfällt die freie Wahl des UVG-Versicherers; die Einordnung eines Betriebs (SUVA-pflichtig oder nicht) und die branchenspezifische Prämieneinstufung sind für die betriebliche Versicherungsberatung von erheblicher praktischer Relevanz, insbesondere bei Mischbetrieben mit mehreren Tätigkeitsbereichen.